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Danny June Smith erhielt 1. Preis beim Deutschen Rock & Pop Preis

Der große Tag war am 12. Dezember 2009. Es wurde zum 27. Mal der Deutsche Rock & Pop Preis vergeben, dieses Mal in den Rhein- Mainhallen Wiesbadens. Mit dabei war auch Danny June Smith aus der Hessentagsstadt Langenselbold. Sie war nominiert worden als beste deutsche Countrysängerin und zusätzlich mit ihrem im Januar dieses Jahres erschienenen Countryalbum „Back in the Bar“ als bestes Countryalbum.

Die Veranstaltung ist ein Bundesnachwuchswettbewerb für Rock- & Popmusikgruppen und -sängerInnen aller Bereiche. Aufgerufen waren in diesem Jahr 76 Kategorien. Der Bereich Countrymusik ordnet sich zur Zeit noch unter die Nebenkategorien, da die Popularität dieser Musikrichtung in Deutschland noch nicht ausreicht für eine Hauptkategorie.

Das Spektakel erstreckt sich gewöhnlich über den gesamten Nachmittag bis in den Abend hinein, da sie sich jedes Jahr an einer hohen Anzahl von Bewerbern erfreut, die ihr Material einsenden und darauf hoffen, vor Ort auf der Bühne stehen zu dürfen. Dieses Jahr fand im Anschluß eine Tombola und Freibierausschank für alle statt. Hier können die Besucher und Preisträger dann noch einmal Kontakte knüpfen und den Tag revuepassieren lassen.

Genau das tat auch Danny June Smith. „Als mein Name aufgerufen wurde, hörte ich zuerst einmal meinen Fanclub, meine Freunde und die Family lauthals vor Freude aufschreien, ich war noch gar nicht ganz sicher, ob ich richtig gehört hatte, doch als dann alle auf mich losstürmten kam ich langsam auch an,“ lachte Danny June Smith, immernoch strahlend vor Freude. Eine ganze Reihe von Countryfans, die Danny auch zu ihren Konzerten begleiten, waren mitgekommen und hatten sich untereinander an den Countryklamotten erkannt. „Ich kam zur Veranstaltung und alle saßen zusammen – die Countrykleidung stach heraus und ich musste erst einmal schmunzeln. Ich bekam von den Fans sogar ein Geschenk überreicht für die Nominierungen.

Es war wirklich ein unvergesslicher Tag und ich danke allen, die ihm mir ermöglicht haben. Ganz besonders meiner Familie, meinen Freunden und Fans, die immer da sind und an mich glauben.“ Auch im nächsten Jahr wird Danny wieder mit ihren verschiedenen Bands und natürlich auch solo unterwegs sein. Ihr Terminplan ist schon sehr straff. Unter anderem kann man sie auf einigen Festivals und Countryveranstaltungen antreffen, jedoch auch auf Hochzeiten und anderen Events. Auch Fernsehauftritte befinden sich darunter. Es bleibt also spannend.

Ole Seelenmeyer, der Kopf dieser Veranstaltung und Herausgeber des Musikermagazins, ließ bereits durchleuchten, dass er in Zukunft, gemeinsam mit den Anhängern von Danny June Smith die Sparte „Countrymusik“ beim Deutschen Rock & Pop Preis in die Haupkategorien unterbringen möchte. Über diese Information waren natürlich alle Countryfans hellauf begeistert.

PORTAIT - Danny June Smith

Danny June SmithAm 25. Dezember Ende der siebziger Jahre kommt Daniela, die Tochter von Hilde und Dieter Schmidt, in Hanau am Main zur Welt und wird in Langenselbold, seit 1983 eine der schönsten Städte im Herzen des Main- Kinzig- Kreises aufwachsen. Sehr schnell stellt ihre Mutter fest, dass man mit ihr gesanglich seine helle Freude haben kann. „Kommt ein Vogel geflogen“ trällern die beiden auf einer alten Musikkassette Anfang der Achziger und es ist schon hier nicht zu überhören, dass die beiden ihren Spaß daran haben.

Auch die Mutter Hilde sang seinerzeit mit ihrer musikalischen rhöner Familie viel. Vater Dieter, Musikliebhaber der Richtungen Country, Folk, Rock und Oldies, aber auch Steffi Graf- Fan (er arbeitet bei Dunlop Sport in der Tennisabteilung), erfasst ihre musikalischen Anlagen und spielt ihr seine Platten und die alten Tonbänder vor, auf denen Roy Orbison, die Rolling Stones, ebenso Reinhard Mey aber auch Johnny Cash, Dolly Parton, Tammy Wynette und Willie Nelson zu hören sind. Spätestens hier sind die musikalischen Weichen der kleinen Daniela gestellt: Country wird ihre erste und große Liebe bleiben.

Während der Papa sich noch bemüht, sie davon zu überzeugen, dass Tennis eine wunderbare Tätigkeit ist, klopft sie missmutig Bälle gegen die Tenniswand und summt nebenbei „Rosegarden“. In der Schule lernt sie den Umgang mit der Blockflöte. Sie nimmt mehrstimmig ihre Lieder auf dem alten Kassettenrekorder der Mutter auf und spielt noch eine Stimme darüber. Die Flöte wird bald von der Melodika und kurz danach von der E- Orgel, die Ihr geliebter Opa ihr kauft, abgelöst. Von nun an erfreuen sich die Nachbarn der kleinen Langenselbolder Straße an den Übungsstunden mit, denn leise spielen hat sie nie gemocht. Oma und Opa tanzen manchmal dazu.

Sie nimmt an Aufführungen teil und singt auf kleinen Bühnen, lernt die Begleitung am Klavier und singt im Schulchor eines musischen Gymnasiums. Als sie achtzehn ist, reist sie das erste Mal nach Nashville. Viele Ecken der USA wurden in der Vergangenheit bereits abgegrast, doch Nashville ist ihr ganz persönlicher Musikhimmel und sie genießt eine Wolke nach der anderen.

Nach einer unvergesslichen Woche auf der Country Fan Fair, der größten Countrymesse der Welt, dem Besuch bei der Grand Ole Opry und beim Ryman Auditorium nimmt sie Gesangsunterricht und steigt in ihre erste Band „White Falcon“ ein, mit der sie von nun an knapp neun Jahre mit traditionellen und modernen Countrysongs das Publikum erfreuen wird. Hier lernt sie das Gitarrenspiel und die Arbeit mit dem Publikum. Nebenbei gründet sich das Trio „Tennessee Twilight“, welches zuerst die kleinen Veranstaltungen, dann die Hallen füllt.

Danny June Smith, wie sie sich von nun an nennt („June Carter“ ist eines ihrer großen Vorbilder und „der Name soll doch nach Country klingen, wenn ich denn nun schon Countrysängerin bin“), hat inzwischen den mit 16 Jahren erlernten Beruf als Fremdsprachensekretärin an den Nagel gehängt und arbeitet nun halbtags in ihrem neuen Beruf als Erzieherin. Dort arbeitet sie musikalisch mit Kindern, speziell in der Stimmbildung und mit englischen Songs. „So werden die Kinder bereits vor dem Englischunterricht mit dieser Sprache konfroniert“. Über dieses Thema hat sie sich 2006 ihren staatlichen Abschluss erarbeitet.

 Danny June SmithDie Wochenenden sind gefüllt mit ihrer Leidenschaft, der Musik, welche mittlerweile ein wichtiges Standbein für sie geworden ist und nicht mehr „nur“ Hobby ist. Ihre Berufung ist nun ihr Beruf und sie nimmt diesen sehr ernst und geht ihm mit ganzem Herzen nach. „Wozu ist das Leben da, wenn das Herz nicht laut schlagen darf?“ Zu finden ist sie jetzt seit zehn Jahren auf Bühnen jeglicher Art. Sei es eine Hochzeit, ein Jubiläum, eine Firmenfeier, eine Taufe, eine große Karnevalsveranstaltung, eine Kerb, auf einem Stadtfest, eine einfach Jamsession oder natürlich auf einer Countrynight. Gebucht wird sie mit Formationen und Bands, in denen sie singt und spielt für die Bereiche Country, Folk, Schlager, Pop, Rock, Oldies, Klassik und alles, was sie darüber hinaus fordert. „Wer rastet, der rostet!“ 

Mit vielen Aushilfsjobs und einigen Fernsehauftritten kann sie bereits in ihrer Vita glänzen, was nicht zuletzt dazu führt, dass sie am 12. Dezember 2009 vom Deutschen Rock Pop Preis den 1. Preis als beste Countrysängerin 2009 und den 3. Preis für das beste Countryalbum 2009 überreicht bekommt. Ihre CD „Back in the Bar“, die im Januar 2009 fertiggestellt wurde und auf der viele professionelle Musiker, besonders von der Gruppe „Steel & Wood“, produziert von Dr. Gunther Köhler zu hören sind, verkauft sich gut, so dass Danny June Smith sich mittlerweile auch, ohne persönlich anwesend zu sein, in die Herzen der Menschen singen kann. „Die Musik hat denselben Stellenwert wie die Liebe: Wie sollten wir ohne sie leben“? Es bleibt spannend…

Danny June Smith im Internet: www.danny-june-smith.de

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