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BALL, DAVID - Freewheeler Erschienen: 16.11.04 Label: Wildcatter Records Titel: 1. Louisiana Melody 2. Happy with the One I´ve got 3. Nobody told me 4. Tell me with your Heart 5. I can see Arkansas 6. Too much Blood in my Alcohol Level 7. Desert Luau 8. Mr. Teardrop 9. Yours truly Blue 10. A Girl I use to know 11. Violonce and Lies 12. Freewheeler
Der Grammy Nominierte und frühere Major Label Countrysänger und Songwriter David Ball (hat auf diesem Album an 5 Titel als Writer bzw. Co-Writer beigesteuert) bestätigt auch seinen Kultcharakter nachdem er zum in Texas beheimateten Independentlabel Wildcatter Records gewechselt ist durch seine gewohnt eindrucksvollen Stimme und seiner Linie die er treu geblieben ist. Unterstützt wird diese These angefangen beim Opener "Louisiana Melody" einem Two-Step Cajun typischen Song und weiter über den Honky Tonk ispieriertem Song aus den 50 ern "Mr. Teardrop" bis hin zum letzten Song "Freewheeler" ein Folk angehauchtes Lied über die Freiheiten eines "fahrenden Musikanten". David Ball zeigt uns auf seiner aktuellen Produktion wieder einmal die wirkliche Bandbreite seines Könnens.
Meine Favoriten auf dieser CD sind "Louisiana Melody", "Happy with the One I´ve got" indem es um ein feines aber großes Mißverständnis zwischen ihm und einer Kellnerin geht, das balladige "I can see Arkansas" über eine kriselnde/beendete Partnerschaft (erinnert z.T. an George Strait oder Alan Jackson), dem lustigem Partysong "Too much Blood in my Alcohol Level" (so herum kann man es näturlich auch sehen ...) und dem Closer und Titelsong auf diesem Album "Freewheeler". Ok sind auch noch die pure Countryballade "Nobody told me" und der Song "Desert Luau" mit einem Hauch Western Swing Feeling.
Auch wenn es schwierig ist einen Erfolg wie seinen letzten Megahit "Riding with private Malone" aus dem Jahre 2001 (der von Newton und Tom Shepherd geschrieben wurde) zu wiederholen, überzeugt mich diese Produktion, da sie eine gute und wahrhaftige traditional CD ist. Man merkt auch, das David Ball mit seinem neuestem Werk seine Art Musik zu machen fortsetzt. Daher liegt dieses von Wood Newton produzierte Album bei mir im Notenbereich zwischen zwei und drei.
Dirk Berndt, März 2005
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